ImpulsRaum zum Zweiten – Neugründer präsentieren ihre Businessideen

Elisabeth Hirtl

Gastgeberin

elisabeth@wunder-raum.ch
+41 55 415 70 00
ImpulsRaum Mai 2019

Nach der erfolgreichen Lancierung des neuen Veranstaltungsformats im November 2018 folgte im Mai 2019 die zweite Durchführung von ImpulsRaum. Drei Neuunternehmer aus der Region stellten ihre Geschäftsideen vor. Impulsgeberinnen und -geber hörten zu, hinterfragten und gaben Impulse.

Von Susanne Sägesser

Als weiterer Partner für die Veranstaltung konnte die Wirtschaftsförderung Höfe dazugewonnen werden. Beat Ritschard, Standortförderer Höfe, übernahm die Begrüssung der über fünfzig Gäste am zweiten ImpulsRaum. Er freute sich, dass die Besucherinnen und Besucher den Weg in den Wunderraum gefunden hatten mit dem Ziel, innovative Geschäftsideen in der Region aktiv zu fördern. Elisabeth Hirtl, Wunderraum-Geschäftsführerin, stellte den Wunderraum sowie das Veranstaltungsformat kurz vor. Danach präsentierte Wunderraum-Mitinhaberin Maria Bassi die drei Start-up-Unternehmer und moderierte den ImpulsRaum. Die Neuunternehmer hatten je fünf Minuten Zeit, um sich und ihre Businessidee vorzustellen.

Dynamische QR-Codes für den individuellen Einsatz

Marcel Beerli von der DynaTag AG startete die Runde und stellte seine Businessidee vor. Die cloud-basierte Thync.it Plattform eignet sich besonders für Klein- und Mittelbetriebe in der Region, welche mit geringem finanziellem Aufwand eine aktive Präsenz im digitalen Zeitalter aufbauen möchten. Informationen über deren Produkte, über das Unternehmen sowie über verschiedene Dienstleistungen sollen effizient und zielgerichtet den Kunden angeboten werden. Thync.it kombiniert beliebige Informationen, diverse Kommunikationskanäle, innovative Services und spannende Funktionen an einem einzigen Ort. Durch den Einsatz eines dynamischen QR-Codes oder NFC Chips erhält jedes Objekt seine persönliche und individuelle Identität.

Online Kundenbetreuung mit der persönlichen Note

Das zweite Start-up-Unternehmen, die Okomo AG, entwickelte eine Vertriebs- und Service-Kommunikationssoftware für Unternehmen. Dies mit Fokus auf kleine und mittelständige serviceorientierte Organisationen mit einer starken Onlinepräsenz. Der Web- und Social-Media-Besucher findet damit direkt, unkompliziert und schnell die richtige Ansprechperson im Unternehmen. Damit setzt ein Unternehmen den Kunden vermehrt ins Zentrum. Philipp Rutz, CEO von Okomo AG, ist es wichtig, dank der Softwarelösung persönlich von Mensch zu Mensch zu kommunizieren und nicht unpersönlich von Unternehmen zu Unternehmen.

Campen abseits der Massen

Zu guter Letzt stellte Oliver Huber sein Start-up vor. Naotak ist eine neue Schweizer Internet-Plattform, welche Naturliebhaber mit Landeigentümern verbindet – eine Art Airbnb für Camper. Outdoor-Fans finden auf naotak.ch schöne Stellplätze oder Hütten abseits der überfüllten Campingplätze. Landeigentümer erhalten die Möglichkeit, als Gastgeber ihr Angebot online zu präsentieren. Oliver Huber, selbst ein grosser Naturliebhaber, sucht die schönsten Plätze in der Schweiz und möchte sie der Naotak-Gemeinschaft zugänglich machen. Auf naotak.ch sind die ersten Angebote bereits zum Buchen aufgeschaltet.

Nachtrag vom November 2020: naotak.ch heisst mittlerweile nomady.ch und erfreut sich immer grösserer Beliebtheit.

Die drei Neuunternehmer stiessen mit ihren Businessideen auf reges Interesse. Sie erhielten von den Impulsgeberinnen und -gebern positive wie auch kritische Rückmeldungen. Andy Weber, Geschäftsführer des Technologiezentrums Schwyz, schloss nach der Diskussionsrunde den ersten Teil ab. Er dankte den beiden Gastgeberinnen Maria Bassi und Elisabeth Hirtl sowie allen Anwesenden für die engagierte Teilnahme. Beim anschliessenden Apéro riche wurden die Diskussionen weitergeführt und neue Kontakte geknüpft.

 

Hier geht es zu den Impressionen.

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