Fair Business – das Credo von Daniel Sieber und seiner Neterix GmbH

Elisabeth Hirtl

Gastgeberin

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Daniel Sieber Neterix

Daniel Sieber und sein Team sind seit letztem Sommer mit «neterix – Fair business.» unterwegs. Was die Firma tut und welche Hürden sie als Start-up zu nehmen hat, erfahren Sie in diesem Interview.

Wunderraum: Daniel, wie hat alles angefangen?

Wir sind überzeugt: Es gibt unternehmerische Lösungen für gesellschaftliche Fragestellungen. Diese Erfahrung haben wir in Wirtschaftsentwicklung von «Emerging Markets» gesammelt und im Bereich Arbeitslosigkeit. Wir starteten zu zweit im August 2018 und sind nun bei fünf Personen und einem etablierten Netzwerk.

Was bietet «neterix – Fair business.» genau an und was unterscheidet euch von euren Mitbewerbern?

Wir arbeiten mit drei Standbeinen: Outplacement und Stellenvermittlung bei Restrukturierungen und für Versicherungen, Start-up Promotion in einem maximal zweijährigen Programm, Aufbau und Betrieb von «Factory Spaces» zu bestimmten Wirtschaftscluster-Themen.

Die Kombination von allen drei macht den grossen Unterschied und bringt allen Synergien. Wir arbeiten immer kunden- und erfolgsorientiert und setzen auf die vorhandenen Ressourcen.

Welche Probleme möchtet ihr gerne lösen?

Schon immer, aber speziell mit den digitalen Werkzeugen, sind Menschen in der Lage, Hindernisse zu überwinden und Ressourcen zu aktivieren. Unsere Dienstleistungen unterstützen den Kunden auf Augenhöhe. Und Erkenntnisse werden in unseren Projekten immer sofort umgesetzt und konsolidiert, Fortschritt also erkennbar.

Faire Geschäftsbedingungen sind uns wichtig. Wir treten agil, transparent und fokussiert auf. Evidenzen sind Grundlage, «Best Practice» in der Zusammenarbeit hilft gegenseitig zu lernen und besser zu werden.

Welche Hürden musstest du anfangs nehmen?

Da wir mit den vorhandenen Ressourcen arbeiten, ist «Liquidität» aller Ressourcen immer ein Thema bei Start-up-Firmen. Ohne personellen Ausbau generieren wir die notwendigen Umsätze nur beschränkt und das heisst wachsende Kosten. Viele unserer Partner im öffentlichen Bereich haben kaum Veränderungsdruck, was alles länger dauern lässt.

Was war dein Highlight im ersten Geschäftsjahr?

Unsere Vertragspartner bringen uns sehr viel Vertrauen entgegen, gehen neue Wege mit uns und wollen die Richtung positiv verändern. Auch das Erlebnis ist erfüllend, dass unser Businesskonzept in Wirklichkeit noch mehr interessiert als in den Plänen.

Wo liegen die aktuellen Herausforderungen?

Die Balance zwischen Ausbau und Nutzung vorhandener Ressourcen wird noch bis Ende Jahr ein wichtiges Thema bleiben.

Warum habt ihr euren Firmensitz im Coworking Wunderraum gewählt?

Wir arbeiten mit dem Kernteam im Wunderraum und das an mehreren Tagen die Woche. Überzeugt haben uns das Konzept und Angebot von Anfang an, die Services, die Gastfreundschaft und die gemeinsame Stossrichtung. Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Und aus betriebswirtschaftlichen Gründen: die üblichen Fixkosten werden flexibel und wachsen sinnvoll mit.

Was empfiehlst du anderen Neugründern?

Das Kernthema und das Produkt vorantreiben aber nicht vergessen, dass es (Sparing-)Partner intern braucht, die den Themen Finanzen, Nachhaltigkeit und Organisation das notwendige Gewicht geben.

Was machst du zum Ausgleich?

Ausgleich, was ist das? Spass beiseite. Ich geniesse Kunst in jeder Form, gemalt, geschrieben, gespielt und ausgestellt. Kunst und Kultur sind lange Reisen wert.

 

 

Daniel Sieber, CEO Neterix GmbH, www.neterix.ch

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